Manche Reiseerinnerungen passen in keine klassische Fotoalben-Schublade. Das zerknitterte Bahnticket, die kleine Café-Serviette, eine gepresste Blüte vom Wegesrand oder die Postkarte aus einer fremden Stadt erzählen oft viel mehr über eine Reise als perfekte Smartphonebilder. Genau für diese kleinen Fundstücke eignet sich ein selbstgenähtes Reisetagebuch aus alten Atlasseiten besonders gut.
DIY-Anleitung: Reisetagebuch aus alten Atlasseiten
Du benötigst:
Seiten aus einem alten Buch & Cutter
Nähmaschine & Nähgarn
Foldback-Klammern & Radiernadel
Stick- oder Häkelgarn & passende Sticknadel
Klebeetiketten & Schere

Für jede Seite deines Reisetagesbuches benötigst du eine große Buchseite. Die Buchseiten faltest du zur Hälfte und beschneidest sie nach deinen Formatwünschen.
Jetzt nähst du mit der Nähmaschine zwei offene Seiten zusammen. Eine Seite bleibt offen, sodass eine Tüte entsteht. Dies wiederholst du mit allen Seiten, bis du die gewünschte Menge hast.

Lege alle Tüten übereinander und fixiere den Stapel mit Foldback-Klammern. Die Öffnungen der Papiertüten zeigen nach oben. Mit einer Radiernadel stichst du nun in regelmäßigen Abständen Löcher in den linken Rand.
Durch die Löcher ziehst du mit einer Sticknadel das Garn, wie in der Abbildung gezeigt. So entsteht eine Buchbindung. Die einzelnen Tüten kannst du noch mit Etiketten bekleben und so die Urlaubstage beschriften.
Das Besondere an diesem DIY-Projekt ist nicht nur das fertige Objekt, sondern auch die Idee dahinter. Aus alten Karten entsteht ein neuer Ort für Erinnerungen. Jede Reise hinterlässt Spuren – und genau diese oft unscheinbaren Fundstücke bekommen hier ihren Platz. Statt sie lose in Taschen oder Schubladen verschwinden zu lassen, entsteht ein persönliches Archiv voller kleiner Geschichten. Happy making :)









